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Dass ein abgeschlossener Sicherheitsberuf mehr Perspektive beinhaltet, als beispielsweise die IHK-Sachkundeprüfung, muss sicher nicht begründet werden. Die IHK-Sachkundeprüfung erfordert nicht eine Stunde Pflichtvorbereitung, die nachzuweisen wäre. Dass als Besonderheit in der Sicherheitswirtschaft Berufsabschlüsse über eine Umschulung zahlenmäßig seit Beginn dieser Sicherheitsberufe größer sind, als über eine Erstausbildung, ist spätestens seit der Evaluierung der Sicherheitsberufe bekannt. Das hängt damit zusammen, dass immer noch mehr Seiteneinsteiger als Berufsanfänger in die Sicherheitsdienstleistung einsteigen und ein Berufsabschluss in einem Sicherheitsberuf bei einem Anteil von unter 4 % aller Sicherheitsmitarbeiter eine besondere Perspektive verspricht. Warum nehmen trotzdem nicht nur in Berlin und Brandenburg die Umschüler generell ab und es soll sich hierbei um einen deutschlandweiten Trend handeln? Das schließt parallel auch die Anzahl der Ausbildungsverträge für eine Erstausbildung zur "Fachkraft für Schutz und Sicherheit" und deren hohe Abbrecher- und Durchfallrate bei den IHK-Prüfungen leider mit ein. Eine signifikante Verbesserung der Ausbildungssituation in der deutschen Sicherheitswirtschaft über dem Niveau der defizitären IHK-Sachkundeprüfung ist derzeit nicht zu erkennen. → → →

Viele Bildungsträger setzten diese Umschulungskurse gar nicht mehr an, zumal eine Kurseröffnung durch neue Vorschriften der IHK auch nicht leichter wurde? Noch immer treten Umschüler überwiegend gefördert an, Selbstzahler oder betriebliche Delegierungen sind sehr selten. Eine der Ursachen dieser Entwicklung liegt wohl im Zweifel mancher Fördermittelgeber am Durchstehvermögen der Interessenten. Es auch im Zweifel trotzdem zu versuchen, wenn echtes Interesse vorliegt, können wir mit einem objektiven Argument unterstützen. Absolvieren die Erstauszubildenden unter 1.000 Stunden in den Berufsschulen, haben die Bildungsträger für die Umschüler über 2.500 Stunden Theorie zur Verfügung plus zwei mehrmonatige Praktika. Das sollte reichen, um auch ungünstige Ausgangspositionen zu verbessern. Weitestgehend unbekannt ist auch immer noch, dass die IHK-Sachkundeprüfung ohne jede Pflichtvorbereitung absolviert werden kann und das sie keine dienstkundlichen Fragen enthält. Streifendienst, Alarmdienst, Tordienst, Besucherbetreuung, Interventionsdienst und viele weitere Bestandteile der klassischen Sicherheitsdienstleistung werden nicht abgefordert, ergo auch meist nicht in Vorbereitungen einbezogen.

ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin startet erneut am 08.05.2019 eine Umschulung über 24 Monate und es sind noch Plätze frei.