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Aktueller Hinweis: ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin hat seine Bildungsmaßnahmen an die aktuelle Lage und die behördlichen Festlegungen angepaßt. Da derzeit keine IHK-Prüfungen durchgeführt werden, erfolgten Kursmodifizierungen, die den betreffenen Kursteilnehmern vermittelt wurden. Soweit eine entsprechende Eignung der Bildungsmaßnahme sowohl als Kurs als auch individuell vorliegt, erfolgt eine bereits genehmigte Umstellung auf virtuelle Kontakte unter Nutzung eines virtuellen Klassenraums mit vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten. Erfreulich ist, dass alle unsere Kursteilnehmer diese internetgestütze Maßnahme auch nutzen können, die notwendige Technik ist Allgemeingut. Damit bietet ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin eine lageangepaßte Aus- und Weiterbildung auch in dieser Krisensituation an. Als temporäre Übergangslösung haben wir vorgeschlagen, die Zertifikate der zertifizierten Sicherheitsfachschulen (mindestens 200 Stunden Qualifizierung) als Einstellungs- und Einsatzgrundlage zuzulassen, bis die IHK-Sachkundeprüfungen wieder durchgeführt werden. Es gibt viele ausgebildete ungeprüfte Absolventen.
Als Optimisten planen wir auch für die Zeit danach und beraten gern telefonisch oder über Mail, vorgesehene Kurse werden vorbehaltlich der aktuellen Lageentwicklung veröffentlicht. (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). 


Eine sehr aktuelle Frage ist sicher, in welchem Umfang die private Sicherheitswirtschaft mit ihren verschiedenen Leistungsbereichen von der Coronavirus-Krise mit allen ihren Auswirkungen und Einschränkungen betroffen ist. Dabei stehen die personellen Sicherheitsdienstleistungen sicher im Mittelpunkt. Sie sind, allerdings sehr differenziert, Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in Deutschland und leisten für die Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung einen inzwischen anerkannt nicht ersetzbaren Anteil. So hat die Bundeswehr sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die derzeit erfolgende bewaffnete Bewachung aller Bundeswehrliegenschaften ohne die privaten Sicherheitsdienstleister nicht zu realisieren ist, dafür fehlen schlicht die Soldaten. Hier geht es auch um den Zugriff auf Waffen, Munition und Spezialtechnik.
 
Diese grundsätzliche Aussage betrifft in der derzeitigen Krisensituation viele Leistungsbereiche der Sicherheitswirtschaft, denn die Gefährdungslage  hinsichtlich Terrorgefahr, organisierter Kriminalität und Alltagskriminalität ändert sich nicht grundlegend, wenngleich in der öffentlichen Wahrnehmung derzeit nicht im Mittelpunkt stehend. Gerade mögliche lagebedingte Abstriche an Sicherheit und Ordnung können das Angriffsverhalten beeinflussen, die Computerkriminalität hat bereits neue pandemierelevante Ziele im Visier. Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen, die für die zukünftige Bekämpfung des Coronavirus und seiner Auswirkungen von besonderer Bedeutung sind, geraten verstärkt in den Fokus wirtschaftskrimineller Aktivitäten und sind zu schützen. → → →
 

Die aktuelle Corona-Epidemie hat auch in unserer Sicherheitsfachschulen ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin eine schnelle Reaktion und Einstellung auf die veränderte Lage erforderlich gemacht. Alle Vollzeitbildungsmaßnahmen wurden kurzzeitig unterbrochen und soweit entsprechend geeignet auf alternative Lern- und Unterrichtsmethoden umgestellt. Damit folgen wir der Orientierung der Fördermittelgeber, Kurse nicht übereilt abzubrechen, sondern neue Lösungswege zu suchen. Die Personalsituation in der privaten Sicherheitswirtschaft wird sich zwar in Folge der Krise sicher verändern, der Bedarf an qualifizierten Sicherheitspersonal aber nicht abnehmen. Besonders dramatisch ist die Situation derzeit beim Veranstaltungsschutz und damit verbundenen Dienstleistungen, da im Prinzip alle Veranstaltungen mit Schutzbedürfnissen ausfallen. Allerdings verfügen viele dieser Mitarbeiter nicht über die gewerberechtliche Zulassung nach § 34a GewO und sind alternativ nicht sofort einsetzbar. Denn auch in der Krise nimmt der Sicherungsbedarf an anderer Stelle spürbar zu, so in den Krankenhäusern, in Behörden mit Kundenkontakten und auch in wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Einrichtungen. Weiterhin finden nach wie vor gerade in der Sicherheitswirtschaft das „normale“ altersbedingte Ausscheiden und zunehmend krankheitsbedingte Ausfälle statt. → → →

Die Personallage in der deutschen Sicherheitswirtschaft ist nach wie vor dramatisch. Dabei geht es nicht nur um die über 10.000 unbesetzten Stellen und die vielen teils kriminell arbeitenden Subunternehmer, es betrifft auch die eingesetzten oder kurz davor stehenden Sicherheitsmitarbeiter. Bei ihnen fehlt in der Regel eine marktgerechte Basisqualifizierung und bei vielen eingesetzten Mitarbeitern darüber hinaus die oft dem Kunden verkaufte höhere Qualifizierung, wie die „Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft“. Sie wird derzeit, gemessen am Marktbedarf, genauso wenig ausgebildet wie die Fachkraft oder Servicekraft für Schutz und Sicherheit.

Es hat viele Jahre gedauert, dem Kunden eine über der Unterrichtung oder IHK-Sachkundeprüfung liegende Qualifizierung kostenpflichtig anzudienen. Jetzt wird sie zunehmend gefordert, aber die entsprechend qualifizierten Mitarbeiter fehlen. Was sich nicht wesentlich geändert hat, ist das Wirken vieler Einzelunternehmer, UG-Unternehmer und Minifirmen, die oft unter Missachtung des Branchenmindestlohnes und der vereinbarten Qualifizierungen in der Regel als Subunternehmer bis zur 3. Ebene weiter ihr Unwesen treiben, begünstigt durch die aktuelle Rechtslage. →  →  →

Wie jedes Jahr konnte auch vor dem Jahreswechsel 2019 die ISG International tätige sicherheitsgesellschaft mbH Berlin mit dem „ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin“ und dem „ROTEIV®-Onlineshop für  Markensicherheitstechnik“ den Wiederholungsaudit der zertifizierten Qualitätsmanagementsysteme sehr erfolgreich bewältigen. Dieser Audit hatte eine besondere Bedeutung, da mit ihm auch der neue Unternehmenssitz mit dem neuen Schulungsobjekt nach dem Umzug im November 2019 nach AZAV zugelassen wurde. Damit fand auch ein sehr bewegtes und anstrengendes Jahr mit einem besonders anspruchsvollem letzten Quartal einen würdigen Abschluss, nachdem bereits ein beachtlicher Umsatzzuwachs von über 20 % trotz erheblicher Beeinflussungen bis zum Audit 2019 erreicht wurde. → → →

Derzeit überschlägt sich die Politik angesichts lahmender Konjunktur und vermuteter steigender Arbeitslosigkeit, der Wirtschaft Programme und Lösungen anzubieten, um Entlassungen abzuwenden. Dabei spielen in der Regel immer Kurzarbeit und betriebliche Weiterbildungen eine Rolle. Nun zählt die private Sicherheitswirtschaft mit immer noch über 10.000 unbesetzten Stellen und einer wahrscheinlich wesentlich größeren Anzahl von Sicherheitspersonal mit unzureichenden Qualifizierungen sicher nicht zu den Branchen mit signifikanten Entlassungsängsten. Bekannt sind eigentlich nur die frei gemeldeten Stellen. Die Dunkelziffer von eingesetztem Personal ohne die vertraglich vereinbarte (und vergütete) Qualifizierung dürfte wesentlich größer sein. Das betrifft vor allem die Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft mit IHK-Fortbildungsprüfung und die Servicekraft sowie Fachkraft für Schutz und Sicherheit mit Berufsabschluss.

Wenngleich immer noch die total defizitären Basisqualifizierungen nach § 34a GewO viele Ausschreibungen dominieren, höhere Qualifizierungsanforderungen nehmen stetig zu. Bei der gegenwärtigen Lage darf man gar nicht daran denken, dass vielleicht der neue Berliner Flughafen doch noch 2020 eröffnet wird. 2012 wurden dafür über 500 Sicherheitsmitarbeiter gesucht und wohl nur sehr wenige gefunden, die Nichteröffnung war nicht für Jeden ein Drama. → → →

Unseren Auftraggebern und Kunden, unseren Partnern in den Arbeitsagenturen und Jobcentern, den Rentenversicherungsträgern
und dem 
Berufsförderungsdienst sowie allen Geschäftspartnern, unseren Kursteilnehmern, Absolventen und Dozenten

 ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest

sowie ein erfolgreiches, gesundes Neues Jahr.

 Wir bedanken uns für die angenehme Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Erfüllung unserer
Sicherungs- und Schutzaufgaben, unserer Bildungs- und 
Vermittlungsaufgaben sowie Handelstätigkeiten
und freuen uns auf ihre Fortsetzung im kommenden Jahr 2020.

Die ISG International tätige SICHERHEITSGESELLSCHAFT mbH Berlin wird am 15.11.2019 komplett in ein neues Objekt umziehen und ist an diesem Tag wahrscheinlich auch nicht erreichbar. Vorsorglich bitten wir um Verständnis, wenn unmittelbar vor und nach diesem Umzugstermin die Verbindung zu uns zeitweilig etwas schwieriger herzustellen ist und wir nicht wie gewohnt sofort antworten.
Der Umzug erfolgt an folgende Anschrift:
ISG International tätige SICHERHEITSGESELLSCHAFT mbH, Rhinstraße 72, 12681 Berlin

Die Ihnen bekannten und auf in dieser Website ausgewiesenen Telefon- und Faxnummern, die Email- sowie Internetadressen bleiben komplett erhalten. Der Umzug war, begünstigt durch die üblichen mietrechtlichen Gegebenheiten, notwendig, → → → 

Die Lage hat sich nicht wesentlich verbessert, es fehlen nach wie vor über 12.000 Sicherheitsmitarbeiter in der privaten deutschen Sicherheitswirtschaft. Durch den laufenden Generationenwechsel, dem Ausscheiden der Letzten der 90er-Einstellungen und durch signifikant zunehmende neue Aufgaben vor allem in den Kommunen (Stichworte: Bäder, Unterkünfte, Überwachung der Fläche nach Ausdünnung der Polizei usw.) wird sich in naher Zukunft daran auch nicht viel ändern. Die Personallage bei Polizei und Bundeswehr ist ähnlich, die Sicherheitswirtschaft konkurriert somit mit einem ebenfals hohen Personalbedarf in Einrichtungen mit Beamtenperspektive. Deshalb ist es wichtig, alle Interessenten an einer Entwicklung in der privaten Sicherheitswirtschaft ihre umfangreich vorhandenen Perspektiven zu vermitteln und sie entsprechend zu qualifizieren. →  →  →

In der Koalitionsvereinbarung der Großen Koalition ist ein neues, erstes Sicherheitsdienstleistungsgesetz als Grundlage für die Arbeit privater Sicherheitsdienstleister vereinbart. Ein diskussionsfähiger Entwurf der Verantwortlichen, hier Bundeswirtschaftsministerium und Bundesinnenministerium, liegt noch nicht vor, dafür viele Spekulationen und Ratschläge. Am Ende zählt aber nur das wirksame Ergebnis, und da gelten immer noch der sehr defizitäre § 34a GewO und die davon abgeleitete Bewachungsverordnung als geltendes Recht und damit sind wir in der EU gut platziertes Schlusslicht. Das haben wir bei internationalen Beratungen schon 2003 festgestellt und vermittelt.

Vorangegangen waren 2016 und 2018 endlich zwei Modifizierungen des § 34a GewO mit der Regulierung der Gewerbezugänge in die Bewachung. Diese Überarbeitungen beschränkten sich aber vorrangig auf verschärfte Zugangsregelungen in die Bewachungstätigkeit und Anforderungen sowie Umfang von Erfassungen und Überprüfungen. Sie wurden im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise und einer Reihe von Skandalen und Rechtsverletzungen erkannt. Vor lagen sie übrigens schon vorher, wurden nur nicht akzeptiert und die zwingend notwendigen Änderungen bei den Zugangsqualifizierungen wurden gar nicht angefasst. Hier liegt aber das Hauptproblem. → → →

Am 16. Mai 2019 fand in Düsseldorf die jährliche Mitgliederversammlung des BDSW statt. Im Mittelpunkt stand vor allem das angekündigte Sicherheitsdienstleistungsgesetz und dessen Tücken und derzeit erkennbare Defizite. Der BDSW vertritt über 950 der insgesamt über 6.000 Sicherheitsdienstleistungsunternehmen in Deutschland, darunter alle marktbestimmenden größeren Unternehmen und seine Mitglieder realisieren ca. 80 % des Branchenumsatzes im Sicherheitsdienstleistungsbereich mit Schwerpunkt Bewachung. Die Sicherheitswirtschaft leistet mit circa 257.000 Mitarbeitern einen unverzichtbaren Beitrag für die Innere Sicherheit Deutschlands. Dies wurde durch den Vertreter der Bundesregierung während der Mitgliederversammlung nochmals ausdrücklich betont. Hier hat in den letzten Jahren ein umfangreicher Wandel stattgefunden, mit dem die Anforderungen an die Sicherheitswirtschaft und jeden einzelnen Sicherheitsmitarbeiter erheblich gewachsen sind. → → →

Die deutsche Sicherheitswirtschaft steht gleich mehrfach unter wachsendem Druck, dessen formaler Abbau leider auch zunehmend über kriminelle Wege erfolgt. Die tarifliche Vergütung über dem gesetzlichen Mindestlohn hat selbst den einfachen klassischen Sicherheitsmitarbeiter plötzlich interessant werden lassen auch für kriminelle Machenschaften, vor allem über kriminelles Sub-Unternehmertun, was bereits 2015 prognostiziert wurde (siehe WIK 05/2015). Derartige Probleme gab es immer, aber jetzt werden sie signifikant. Sie zu unterschätzen oder gar auszunutzen unter dem Druck übernommener, aber eigentlich nicht erfüllbarer Aufträge, wird sich sehr negativ auswirken. Die Regulierung des Gewerberechtszuganges mit Bindung an eine marktgerechte Qualifizierung entwickelt sich hierbei zum Schlüssel!
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Trotz abflauender Flüchtlingskrise mit ihren Anforderungen vorrangig an den Objektschutz entwickelt sich, eigentlich immer gewollt und gewünscht, die Auftragslage für die Sicherheitswirtschaft mit Bewachungsaufgaben sehr positiv. → → →