Sicherheitsberatung Sicherheitsmanagement Sicherheitsausbildung Markensicherheitstechnik
  • 1920x570-crop-90-slideshow_bildungszentrum

Unser Aus- und Weiterbildungsbereich, die zertifizierte Sicherheitsfachschule ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin, sucht zur zeitnahen Festanstellung Dozenten für Sicherheitsausbildungen, auch eine zeitweilige externe Tätigkeit als freier Dozent ist denkbar. Der Einsatz soll vorrangig in Berlin in Vollzeit als Dozent/in und in nahe gelegenen Ausbildungsstätten erfolgen.

ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin ist eine mehrfach zertifizierte Sicherheitsfachschule, die spezialisiert ist auf Aus-, Fort- und Weiterbildungen für die private Sicherheitswirtschaft (Objektschutz, Personenschutz und alle speziellen Einsatzbereiche) und betriebliche Sicherheitsorganisationen (Objektschutz, Werkschutz, Brandschutz, Sicherheitsbeauftragte). Hier finden Sie eine ausführliche Vorstellung.

Unsere zertifizierten Vorgaben erfordern idealerweise sowohl berufliche Erfahrungen in der Sicherheitswirtschaft, die Zulassung als Ausbilder (AEVO) und entsprechende Ausbilder- oder Trainererfahrungen im Bereich der Sicherheitsbasisausbildungen für die Gewerberechtszugänge nach § 34a GewO, Weiterbildungserfahrungen im Bereich der IHK-Zertifikatslehrgänge und Ausbildungserfahrungen im Bereich der Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Eine relevante Berufs- und Hochschulausbildung ist wünschenswert. Wir sind offen für Bewerbungen, bei denen der Wille erkennbar ist, ggf. vorhandene Lücken bei diesen Ausbildungsrichtungen gemeinsam zu schließen, unsere Unterstützung darf vorausgesetzt werden. Wir freuen uns, wenn Sie sich telefonisch vor einer Zusendung von Bewerbungsunterlagen sachkundig machen wollen (030 5455483). 

 

Freud und Leid liegen oft nahe beieinander. Positiv ist sicher, dass wir im Mai die planmäßige Qualifizierung zur „Sicherheitskraft mit IHK-Sachkundeprüfung gem. § 34a GewO“, erweitert mit Waffensachkundeprüfung und Führerscheinprüfung B, gut besucht eröffnen können. Das veranlasst uns aufgrund der Nachfragen, eine erneute  Prüfungsvorbereitung auf die IHK-Sachkundeprüfung zusätzlich ab 25.06.2018 anzusetzen. Es spricht sich wohl herum, dass die Absolventen unserer zertifizierten Sicherheitsfachschule wie in den vergangenen Monaten auch im Mai ein erfreuliches Prüfungsergebnis aller Teilnehmer um die 70 % im 1. Anlauf erreicht haben. Damit ist der Weg frei in die Praxis. Da wir auch die Prüfungswiederholer seit Jahren AZAV-zugelassen auf die Wiederholungsprüfung sehr erfolgreich vorbereiten, ist das nur ein Zwischener-gebnis. Es kann nur besser werden!
 
Weniger erfreulich ist, dass wir die ab Mai geplante Umschulung zur „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ nun erst im Juni eröffnen können. Es gab zwar ausreichend Bewerber, aber zu wenige rechtzeitige Entscheidungen der Fördermittelgeber, um mit einer ausreichenden Teilnehmerzahl beginnen zu können. 
 
Hier liegt das große Problem der deutschen Sicherheitswirtschaft. → → → weiterlesen
 

Nachdem im Dezember 2017 bereits eine Zertifizierung der gesamten ISG International tätige SICHERHEITSGESELLSCHAFT mbH Berlin nach der neuen DIN EN ISO 9001:2015 erfolgte, wurde nun auch zusätzlich das ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin vom Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) als Sicherheitsfachschule re-zertifiziert. Dieser Titel wurde erstmalig 2008 erworben und seitdem alle 3 Jahre erneut verteidigt. Dies erfolgt in einem streng geregelten Zertifizierungsverfahren mit Dokumentenprüfung und Verteidigung vor Ort. Damit wird ausgewiesen, dass nicht nur ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN und eine AZAV-Zulassung als geprüfter Bildungsträger existiert, sondern darüber hinaus die speziellen Anforderungen für die Durchführung von qualifizierten Sicherheitsausbildungen erfüllt werden. Mit der Bestätigung der Umschulungen durch die IHK Berlin und der Waffensachkundeprüfungen gem. § 7 WaffG durch das zuständige LKA erfolgten weitere Prüfungen und Nachweise der qualifizierten und rechtsgemäßen Durchführung von Sicherheitsausbildungen. Damit bietet sich ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin auch für 2018 und die folgenden Jahre als zuverlässiger Partner für die Ausbildung und weitere Fort- und Weiterbildung von Sicherheitspersonal und betrieblichen Beauftragten im Bereich Brand- und Arbeitsschutz an.

Die Bildungsabschlüsse für die private Sicherheitswirtschaft in Deutschland haben sich seit den 80er Jahren schrittweise entwickelt und leider nicht so, wie in allen anderen Branchen üblich, mit einem Berufsabschluss als Grundorientierung für davor und danach liegende Qualifizierungen. Es begann wohl in den 80er Jahren mit der IHK-geprüften Werkschutzfachkraft, eine meist berufsbegleitende Fortbildung, weit weg von einem Berufsabschluss. Der folgte erst 2002 als „Fachkraft für Schutz und Sicherheit als 3jährige Berufsausbildung, nachdem viele andere teils widersprüchliche und überzogene Begriffe für Irritationen gesorgt hatten. So kommt es, dass Gewerberechtszugangsvoraussetzungen, wie die Unterrichtung oder die IHK-Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, die zwar ein wenig qualifizieren, aber weder Aus- noch Fortbildung sind, oftmals höher bewertet werden, als der Berufsabschluss oder neue IHK-geprüfte Fortbildungen. Einzuordnen ist hier auch die „Servicekraft für Schutz und Sicherheit", ebenfalls ein derzeit unterschätzter Berufsabschluss nach 2jähriger Ausbildung und damit höherwertiger als alle anderen Qualifizierungen mit oder ohne IHK-Prüfung.  → → →

Die ISG International tätige SICHERHEITSGESELLSCHAFT mbH Berlin hat Anfang Dezember 2017 ihr seit 2003 bestehendes zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem im Rahmen einer Transition nach der neuen, anspruchsvollen DIN ISO 9001:2015 neutral prüfen und zertifizieren lassen. Dies erfolgte ohne Beanstandungen oder sonstige Auflagen und war mit der Re-Zertifizierung der AZAV-Zulassung als geprüfter Bildungsträger der Sicherheitsfachschule "ROTEIV®-Bildungszentrum" verbunden. Eingebunden sind alle drei Geschäftsbereiche, die Si­cher­heits­be­ra­­tung und das in­­­te­­grier­­te Si­cher­heits-​ und Pro­­jek­t­­ma­­na­ge­­ment, die Aus-, Fort- und Weiter­­bil­­dung mit dem ROTEIV®-​Bil­­dungs­­zen­trum mit  Per­­so­­nal­ver­­­mit­t­­lung und der Vertrieb von Si­cher­heits-​ und Schut­z­­tech­­nik, verbunden mit Projektberatung und Projektmanagement, mit dem ROTEIV®-​On­lineshop für Markensicherheitstechnik.

Vermutet wird in einem offensichtlich nicht oder noch nicht ausreichend verifizierten ZDF-Bericht, dass privates Sicherheitspersonal von Flüchtlingsheimen in Berlin Flüchtlinge zur Prostitution vermittelt haben soll. Alle Verantwortlichen und Betroffenen betonen aber zuerst einmal, dass noch keine konkreten Hinweise und Beweise vorliegen, nur der FRONTAL 21-Bericht vom 24.10.2017. Darin wird Bezug genommen auf einen "Sicherheitsbeauftragten"  und auf Einzelaussagen. Unstrittig ist, die Hinweise können durchaus stimmen, wird doch bereits seit dem Frühjahr immer wieder in der Presse über Flüchtlinge berichtet, die sich prostituieren. Die Frage ist doch aber zuerst, ob tatsächlich und wenn ja, in welchem Umfang und mit welchem Organisationsgrad Sicherheitspersonal in diese Prostitution involviert ist. Dann kann man auch zielgerichtet handeln. Grundsätzlich möglich sind derzeit nach den Darstellungen die Vermittlung an Zuhälter → → →

Die Ausschreitungen während des Fußballspieles in Rostock offenbarten wiederholt mangelde Kompetenz, unzureichende abgestimmte Vorbereitung bei Veranstalter und Polizei und zögerliches Handeln gegen Kriminelle. Bei dieser Form der Eskalation und Polizeipräsenz können wir die privaten Sicherheitskräfte mit ihrer defizitären Basisqualifikation einmal vernachlässigen. Es handelte sich hier ganz offensichtlich von Anbeginn an um kriminelle Handlungen, die partiell als Verbrechen zu bewerten sind. Das waren Polizeizuständigkeiten, die über 15 Minuten zusah, wie sich Kriminelle austobten. Jetzt fordern unsere Politiker härteste Bestrafungen! Hört sich immer gut an, wenn man die Täter denn identifiziert hätte. Das diese Randale auch als Deckung für terroristische Aktionen genutzt werden könnten, sei nur am Rande erwähnt. Ebenso die internationale Wirkung. Soweit denkt unsere Polizei wohl aber nicht, sie steht vor einer verschlossenen Tür und findet keine taktisch angepaßte Handlungsvariante. Offensichtlich hatte man vergessen, dass bei einem derartigen bereits vorher als Risikoveranstaltung eingestuften Fußballspiel auf den Fantribünen auch Zivilpolizisten eingesetzt werden sollten. → → →

Die deutsche Sicherheitswirtschaft realisiert inzwischen, dass die seit 2015 mit Zuspitzung der Flüchtlingskrise eskalierten Personalprobleme keine Übergangserscheinung sind. Alle Gewerbe in Deutschland haben seit einigen Jahren bereits und auch zukünftig mit Personaldefiziten zu kämpfen und das nicht nur bei den zukünftigen Fachkräften. Das hat viele Branchen, darunter führende Unternehmen mit eigentlich sehr hohen Ansprüchen an ihr Personal veranlasst, auch bei den Absolventen mit weniger guten Schulabschlüssen oder vorherigen Abbrüchen zu suchen und für diese besondere Qualifizierungsangebote zu entwickeln. Dass erschwert die ohnehin komplizierte Suche nach Nachwuchs für die Sicherheitswirtschaft. Der Ausweg sind immer noch Arbeitsuchende in allen Altersgruppen, aber auch hier reduzieren sich die Interessenten immer mehr.

Mit der 40stündigen Unterrichtung oder der IHK-Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ohne jede geregelte Vorbereitung und Fachkunde hat die Sicherheitswirtschaft da wenig entgegen zu setzen. Auch die Berufsausbildung zur Servicekraft oder Fachkraft für Schutz und Sicherheit → → →

Die "Werkschutzfachkraft (ROTEIV®)" ist eine spezielle Qualifizierung für Sicherheitspersonal im betrieblichen Werkschutz mit ROTEIV®-Zertifikat. Sie wurde am ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin 2017 neu entwickelt, um Sicherheitspersonal im Werkschutz unterhalb der Berufsausbildungen zur Fach- oder Servicekraft eine sehr einsatzspezifische Qualifizierung zu ermöglichen. In Abgrenzung zur "Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft" mit IHK-Prüfung sind bei dieser Qualifizierung keine zwei berufspraktischen Jahre vor einer Prüfungszulassung erforderlich und die Themen werkschutzspezifischer ausgestaltet. Diese Qualifizierung kann bereits vorbereitend oder unmittelbar mit der Aufnahme der Tätigkeit im betrieblichen Werkschutz begonnen werden und wird damit sehr schnell wirksam und sie beinhaltet wesentlich mehr Fachthemen mit unmittelbarem Bezug zum Werkschutz, als die derzeit allgemeiner in Richtung Objektschutz ausgestalteten Fortbildungen. →→→

Die deutsche Sicherheitswirtschaft steht im Juni 2017 vor der Gründung eines weiteren eigenständigen Verbandes, des Bundesverbandes der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS), der auch als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband die Richtlinien der Tarifpolitik festlegen will und Tarifabschlüsse vereinbaren soll. Bisher war dies mit eine der Aufgaben des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW), der mit Beschluss vom 18.05.2017 auf der Jahresmitgliederversammlung mehrheitlich mit einer Satzungsänderung auf diesen Aufgabenbereich verzichtet hat.

Über den neuen Verband soll zukünftig die Interessen­vertretung für den Bereich Sicherheitsdienstleistungen nach dem LuftSiG sowie Service- und Fluggastdienste jeweils an Verkehrsflughäfen erfolgen. BDSW-Mitglieder, die in diesem Bereich bisher tätig waren, können dem neuen Verband beitreten, der BDSW wird ihre spezifischen Interessen aber nicht mehr wie bisher vertreten. Damit wird die Vertretung der deutschen Sicherheitswirtschaft weiter dezentralisiert, eine einvernehmliche zentralisierte und auch wirksame Vertretungskörperschaft existiert seit einigen Jahren ohnehin nicht mehr. Dieser Zustand wird immer mehr zementiert und nicht wie erforderlich, verändert. Als im Jahre 2011 der damalige Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen e. V. (BDWS) umbenannt wurde, →→→

News aus dem ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin: Der Bedarf an qualifizierten Absolventen einer marktgerechten Sicherheitsausbildung ist in Deutschland groß und wird sich ungebrochen in den kommenden Jahren weiter verstärken. Bei weniger als 3 % Sicherheitsmitarbeitern mit einer Berufsausbildung in einem Sicherheitsberuf Anfang 2017 wenig verwunderlich, nehmen doch die fachlichen Anforderungen stetig zu. Der Wachmann/die Wachfrau mit 40 Stunden Unterrichtung ohne eine Stunde Dienstkunde ist markt- und zukunftsfern, wird aber noch gefördert (vergeudet) qualifiziert. Die seit Dezember 2016 geltenden modifizierten gewerberechtlichen Regeln fordern bei vielen Einsatzrichtungen und für die Selbständigkeit bereits die IHK-Sachkundeprüfung nach § 34a GewO.

Die IHK-Sachkundeprüfung ist demgegenüber zwar ein bescheidener Fortschritt, ohne Dienst- und Fachkunde sowie Existenzgründung bei den Prüfungsfragen aber nach wie vor äußerst defizitär.